"Schwerer Verkehrsunfall, Fahrzeuge brennen, ... Personen eingeklemmt"
Einsatzablauf
Innerhalb von 60 Sekunden rücken die diensthabenden hauptamtlichen Kräfte je
nach Einsatzstichwort mit den entsprechenden Fahrzeugen aus. Die Alarmierung
dieser Kräfte erfolgt über Lautsprecherdurchsage und Funkmeldeempfänger in
Verbindung mit Alarmlicht.
Bei größeren Einsatzlagen werden die freiwilligen Kräfte zeitgleich mitalarmiert.
Alarmdrucker in den Fahrzeughallen drucken die für diesen Einsatz wichtigen
Informationen auf dre Alarmdepeche aus. Neben dem Anfahrtsweg zur Einsatzstelle
kann der Einheitsführer Besonderheiten zu dem Einsatzobjekt nachlesen. Selbst die
für eine Brandbekämpfung notwendige Wasserversorgungseinrichtung ist hier Objektnah aufgeführt.
Die Alarmierung der Feuerwehr Beckum erfolgt als "Stille Alarmierung". Gegen Ende der 60er Jahre wurde die
Sirenenalarmierung abgeschafft und auf Funkalarmierung umgestellt. Aktive Feuerwehrangehörigeerhalten einen
Funkmeldeempfänger, den sogenannten "Piepser". Über diesen "Piepser" erfolgt die Alarmierung mit Warnton und
Sprachdurchsage von der Kreisleitstelle. Die Alarmierung der einzelnen Einheiten erfolgt entsprechend der
Vorgabe der Alarm- und Ausrückordnung die vom Leiter der Feuerwehr Beckum erstellt wird.

Die Fahrt zum Notfallort bedeutet für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge höchste Konzentration.
Sie bewegen sich mit Sondersignal zügig durch den Verkehr, überqueren rote
Ampelkreuzungen und Stopschilder. Deswegen: Radio auf angemessene Lautstärke,
Gasse bilden und Feuerwehrbewegungszone beachten.